Hautlymphome beim Deutschen LeukÀmie- und Lymphom-Hilfe-Kongress 2025

Die mit uns in der DACH-Allianz Hautlymphome kooperierende Deutsche LeukÀmie- und Lymphom-Hilfe feiert 30-jÀhriges JubilÀum und hÀlt ihren jÀhrlichen Patientenkongress vom 21. bis 22. Juni in Köln ab. Auch eine Session zu CTCL ist mit dabei und wird von einer Betroffenen aus unserer Gruppe moderiert. Weiterlesen

In eigener Sache: Ist unsere WhatsApp-Chatgruppe sicher?

Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass der Internet-Konzern Meta (WhatsApp, Facebook, Instagram) unsere Daten nutzen möchte, um die konzerneigene KĂŒnstliche Intelligenz (KI) zu trainieren. Könnte unsere Chatgruppe davon betroffen sein? Im Prinzip leider ja, bisher wohl nur indirekt. Was tun? Widersprechen! Welche Plattform sollten wir dann nutzen? Das sollten wir unbedingt in unserer Gruppe diskutieren.
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Dieses Jahr in Hornheide: Der 9. Deutsche Hautkrebs-Patiententag findet am 26. April statt

Das Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. (HKND) lĂ€dt gemeinsam mit dem Hauttumorzentrum der Fachklinik Hornheide zum 9. Deutschen Hautkrebs-Patiententag ein. Am 26. April 2025 erwartet Sie in Hornheide bei MĂŒnster ein vielseitiges Programm. Weiterlesen

Treffen in Mannheim und NeckargemĂŒnd – Vortrag von Prof. Dr. Jan Nicolay und Diskussion

Um die Diagnose und Behandlung der verschiedenen Formen und Stadien des Kutanen T-Zell-Lymphoms ging es beim Patientenvortrag, den wir mit Prof. Jan Nicolay am Hauttumorzentrum in Mannheim organisiert hatten. Anschließend konnte sich unsere deutschlandweite Selbsthilfegruppe beim dritten PrĂ€senztreffen intensiv mit den drĂ€ngendsten Themen beschĂ€ftigen und endlich einmal analog bei einem Kaffee zusammenkommen.

Reges Interesse fĂŒr eine seltene Krebserkrankung

Es war eigentlich weniger ein klassischer Vortrag als ein Dialog, der am 9.11.2024 mit Prof. Dr. Jan Nicolay stattfand. Mit einem der fĂŒhrenden CTCL-Experten und Leitendem Oberarzt und Leiter der Lymphom-Sprechstunde des Hauttumorzentrums Mannheim gab es dabei einen regen Austausch.

 

 

 

 

 

Die ĂŒber dreißig Zuhörenden aus Deutschland und zum Teil auch aus Österreich stellten auch immer wieder mitten im Vortrag viele wichtige Fragen, die Prof. Nicolay die Möglichkeit gaben, detailliert auf einige wichtige Punkte einzugehen. Er wiederum konnte sich selbst ein Bild machen von der unterschiedlichen Versorgungssituation der CTCL-Betroffenen von Hamburg bis zum Bodensee.

Was könnten Auslöser fĂŒr Mycosis Fungoides sein?

Wir haben bisher immer gehört, dass CTCL nicht auf bestimmte Auslöser zurĂŒckzufĂŒhren sei, wie etwa der Lungenkrebs auf das Rauchen. Doch mittlerweile gibt es GrĂŒnde zur Annahme, dass verschiedene Faktoren das Risiko fĂŒr CTCL erhöhen. So könnte eine genetische Veranlagung zugrunde liegen. Z.B. wurde von eineiigen Zwillingen berichtet, die beide an MF erkrankten. Auch gibt es Hinweise, dass die UV-Strahlung ĂŒber den Einfluss auf die Haut und die dortigen T-Zellen einen Ausbruch begĂŒnstigen kann.

In den USA zeigten Untersuchungen, dass Bewohner in durch ChemieunfĂ€llen, z.B. durch aromatische Kohlenwasserstoffe verseuchten Gebieten ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig an CTCL erkranken. Auch Menschen, deren Immunsystem durch bestimmte Infektionen oder Allergien beeintrĂ€chtigt ist, haben ein erhöhtes Risiko. Der Nachweis von Virus-DNA-Partikeln in den T-Zellen von CTCL-Patienten deutet auf einen möglichen Zusammenhang.

Und auch das Hautmikrobiom kann eine Rolle spielen, z.B. der vorherige Kontakt mit dem Keim Staphylokokkus Aureus. Letztendlich könnte die Summe der möglichen Entstehungsfaktoren das Risiko fĂŒr eine CTCL-Erkrankung erhöhen, so Prof. Nicolays Vermutung.

Zum Umgang mit natĂŒrlicher und kĂŒnstlicher UV-Strahlung

Manche Patienten erfahren eine Verschlimmerung, wenn sie in die Sonne gehen. Andere beschreiben den lindernden Effekt von SonnenbĂ€dern. Prof. Nicolay hat dazu eine klare Haltung. Er hĂ€lt die Eigentherapie mit natĂŒrlichem Sonnenlicht fĂŒr problematisch, weil darin alle WellenlĂ€ngen vorkommen, die in ihrer Gesamtheit in der Haut Mutationen und damit Hautkrebs hervorrufen können.

Deshalb sein flammender Appell: „UV-Therapie nur mit Schutz. Gerade Ă€ltere Menschen haben schon eine hohe Lebensdosis an UV-Strahlen  – man spricht auch vom UV-Konto der Haut – erreicht, andere Hautkrebsarten können die Folge sein. Wichtig – speziell auch nach der PUVA-Therapie –ist auch der Augenschutz durch geeignete Sonnenbrillen.

Prinzipiell wirkt UV-Licht:

  • immunsuppressiv
  • Apoptose (Zelltod) auslösend
  • und immunregulierend

Der Unterschied von natĂŒrlichem UV-Licht zu dem therapeutisch genutzten UV-Licht bestehe darin, dass bei letzterem nur eine WellenlĂ€nge eingesetzt werde, wovon sich gesunde Zellen eher erholen könnten.

Diagnose: Je frĂŒher, desto besser

Kutane Lymphome sind dadurch definiert, dass sie bei der Diagnosestellung auf die Haut begrenzt sind. Eine Ausnahme ist das SĂ©zary-Syndrom, das auch eine systemische BeteiligungÂč) zeigt. Ein spezielle Form des kutanen Lymphoms ist die lymphomatoide Papulose, die durch CD30-positive Zellen gekennzeichnet ist. Die Tumorklassifikation, also die Einteilung in ein bestimmtes Stadium richtet sich nach dem Hautbild, der Lymphknotenbeteiligung, der Organ- und Blutbeteiligung. Letztere deutet nicht immer auf ein SĂ©zary-Syndrom hin. (Artikel von Dr. Melcher u.a. zur Klassifikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddg.15361_g).

Auch bei Remissionen bleibt man im eingangs diagnostizierten Stadium und es gibt kein Downstaging, da die Krankheit bestehen bleibt und immer wieder ausbrechen kann.

Die Klassifikation der Kutanen T-Zell-Lymphome der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von ĂŒber 20 verschiedenen kutanen Lymphomen mit weiteren Subtypen aus. Diese unterscheiden sich der Prognose des Überlebens und auch der Therapie, was auch die Erfahrung in unserer Gruppe widerspiegelt. Doch wie sich im Laufe des sehr spannenden Vortrags herausstellte, scheinen sich manche Behandler in ihrer Wahl des individuellen Therapiekonzeptes nicht immer an den aktuellen Behandlungs-Leitlinien zu orientieren, an denen auch Prof. Nicolay mitwirkte.

Ist Parapsoriasis ein Scheinbegriff?

FrĂŒher hörten Patienten auf der Suche nach einer Diagnose ihrer unklaren Hautbeschwerden oft den Begriff „Parapsoriasis en plaque“. Damit bezeichnet man schuppende, rot-braune Flecken auf der Haut, die oft ĂŒber lange ZeitrĂ€ume bestehen bleiben.

Prof. Nicolay dazu: „Das ist eigentlich ein Scheinbegriff, denn daraus entsteht immer eine Mycosis fungoides.“ Es sei zwar verstĂ€ndlich, wenn man nicht gleich mit dem Begriff „Krebs“ hantieren wolle, bei einer Krankheit, die chronisch und gut therapierbar ist. Stattdessen sollten die Ärzte mit den Patienten Klartext reden und frĂŒh mit lokalen Therapien beginnen.

Bei der Mycosis fungoides wird z.T. noch immer mit sehr hoher Strahlendosis therapiert, obwohl sich die Niedrigdosistherapie nachweislich bewĂ€hrt hat. Auch werden PET-CTs angeordnet, wo es ein strahlenĂ€rmeres CT auch tun wĂŒrde.

Der „afrikanische Diktator“: Was gibt es Neues zu Mogamulizumab?

Den Namen der Substanz auszusprechen ist eine Herausforderung. Betroffene aus unserer Gruppe kamen deshalb auf die Umschreibung „afrikanischer Diktator“. Auch hier entspann sich eine lebhafte Diskussion, bei der uns Prof. Nicolay viele Fragen beantwortete.

Bei der Behandlung mit Mogamulizumab kann ein ausgeprĂ€gter Hautausschlag (Rash) als unangenehme Nebenwirkung hĂ€ufig ein Hinweis auf ein besseres Ansprechen der Patienten sein. Dieser Hautausschlag wird als immunologische Überreaktion gedeutet. In einigen FĂ€llen kann es sinnvoll sein, histologisch abzuklĂ€ren, ob es sich um einen Rash oder einen Krankheitsprogress handelt – ein Rash ist typischerweise durch CD8-positive Zellen gekennzeichnet, wĂ€hrend bei einem Progress eher CD4-positive Zellen dominieren. Bei einem starken Hautausschlag wird empfohlen, die Therapie vorĂŒbergehend zu unterbrechen, bis sich der Zustand bessert. Da Therapien bei kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL) in der Regel mehrfach eingesetzt werden können, ist es in solchen FĂ€llen auch unproblematisch, die Behandlung kurzfristig auszusetzen.

Wenn Medikamente fehlen oder nur fĂŒr andere Indikationen zugelassen sind

Diskutiert wurden auch Probleme der fehlenden Zulassung von Medikamenten, die sich bei CTCL als wirksam erweisen. (Z.B. Dimethylfumarat, Interferon). Dimethylfumarat ist bei Psoriasis zugelassen, kostengĂŒnstig und hat sich auch bei sehr starker Blutbeteiligung als gute Option gezeigt. (Siehe dazu Prof. Nicolays Phase 2 Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s15012-024-8370-3). Nun wĂ€re eine Phase-III-Studie nötig (die aber niemand finanziert), damit die Substanz regelmĂ€ĂŸig verordnet werden könnte.

Interferon gibt es in der ursprĂŒnglich zugelassenen Darreichungsform nicht mehr, ein entsprechendes PrĂ€parat wurde vom Markt genommen. Das einzige jetzt noch im Handel befindliche Pegylierte Interferon (Pegasys) wird nur als Off-LabelÂČ)-Medikament eingesetzt, es kann also zu Konflikten mit der Krankenkasse kommen.

Ein weiteres Problem: Interferon gehört derzeit zu den Medikamenten, bei denen es LieferengpĂ€sse gibt, weshalb geraten wird, es vorerst nicht neu zu verordnen. Die EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur (EMA) fĂŒhrt hierzu Übersichten.

Warum Kombinationstherapien helfen können

Foto: Thomas Gönner

Kombitherapien haben den Vorteil, dass man z.B. ein Verfahren mit geringen Nebenwirkungen mit etwas anderem kombiniert und mehrere Signalwege treffen und damit die Krebszellen bekÀmpfen kann.

Auf die Möglichkeit der Stammzelltransplantation ging Prof. Nicolay nur kurz ein, denn er erklĂ€rte, dass diese Therapieform nur fĂŒr Patienten mit einem guten allgemeinen Gesundheitszustand geeignet und mit Risiken verbunden ist.

Anschließendes Gruppentreffen in NeckargemĂŒnd

Foto: Thomas Gönner

Nach dem ausfĂŒhrlichen Vortrag und einer anschließenden Erfrischung fuhren die meisten Teilnehmer nach NeckargemĂŒnd. Im dortigen Gemeindezentrum „Arche“ tauschte sich die Gruppe der angereisten Betroffenen und Angehörigen intensiv ĂŒber die neuen Erkenntnisse aus dem Vortrag aus. Dann, gestĂ€rkt durch Kaffee und Kuchen, wurden in Kleingruppen folgende Themen intensiver besprochen:

  • Die seelische Belastung durch die Erkrankung und Erfahrung mit psychotherapeutischer UnterstĂŒtzung und anderen Hilfen / Kraftquellen
  • Hautcremes, Cortison- wann, wie – welche Erfahrungen damit
  • Erfahrungen mit Wirkungen und Nebenwirkungen verschiedener Medikamente
  • Erfahrungen, Nutzen und Risiken von und mit komplementĂ€ren Therapien, bzw. die Frage: Was kann ich zur UnterstĂŒtzung meiner Erkrankung selber beitragen?

Wie auch schon bei den vorhergehenden Treffen fand sich eine grĂ¶ĂŸere Untergruppe fĂŒr die Angehörigen, die sich zu ihren Fragen, Belastungen und notwendigen Hilfen austauschen konnten.

Nachdem alle Ergebnisse in der gesamten Gruppe zusammengetragen waren, gab es ein leckeres BĂŒffet. Insgesamt bestand große Einigkeit darĂŒber, dass dieses persönliche Treffen wieder sehr wertvoll war und wir uns im nĂ€chsten Jahr auf jeden Fall wieder in einem solchen Rahmen begegnen wollen.

Wir danken Herrn Prof. Nicolay und seinem Team, dass wir so viele wichtige Informationen und Zeit zum Diskutieren bekamen. Dem Team von der Uni Mannheim danken wir fĂŒr die UnterstĂŒtzung, dem Hautkrebs-Netzwerk fĂŒr einen Zuschuss fĂŒr das leibliche Wohl. Danke auch an alle, die spontan mit angepackt und mit ihren BeitrĂ€gen dieses Treffen sehr bereichert haben.

Fußnoten:

1) Der Off-Label-Use von Interferon bei kutanen T-Zell-Lymphomen (CTCL) bedeutet, dass das Medikament in einer Weise oder fĂŒr eine Indikation angewendet wird, die nicht explizit von den Zulassungsbehörden (wie der EMA oder dem BfArM) genehmigt wurde. Dies ist bei CTCL in vielen LĂ€ndern, einschließlich Deutschland, der Fall, da Interferon-alpha fĂŒr diese Erkrankung hĂ€ufig verwendet wird, jedoch keine spezifische Zulassung fĂŒr CTCL besitzt.

2) „Systemische Beteiligung“ bedeutet, dass eine Erkrankung nicht nur auf ein bestimmtes Organ oder einen Bereich (z. B. die Haut) beschrĂ€nkt ist, sondern auch andere Teile des Körpers betrifft. Bei Lymphomen kann das z. B. bedeuten, dass Lymphknoten, Blut oder innere Organe wie die Leber, Milz oder Knochenmark in den Krankheitsprozess einbezogen sind. Dies deutet oft auf eine fortgeschrittenere Erkrankung hin.

awi, bcal, TG

Aufruf zur Teilnahme an der Studie: LebensqualitÀt und Versorgungssituation von Patienten mit kutanen T-Zell-Lymphomen

Wir aus dieser Selbsthilfegruppe wissen: Zur LebensqualitĂ€t und Versorgungssituation von Patienten mit kutanen T-Zell-Lymphomen wie beispielsweise Mycosis fungoides und SĂ©zary-Syndrom gibt es viele Fragen. Die „Studie zur LebensqualitĂ€t und Versorgungssituation von Patienten mit kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL)“ der Arbeitsgruppe „Medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen“ der UniversitĂ€t Bielefeld will Antworten finden.

14.09.: Internationale Patientenkonferenz der Cutaneous Lymphoma Foundation

Es ist noch Zeit, sich fĂŒr die 4. jĂ€hrliche virtuelle internationale Patientenkonferenz der Cutaneous Lymphoma Foundation anzumelden. Konferenzsprache ist englisch. Weiterlesen

Save the Date: Online-Patientenforum der DACH-Allianz Hautlymphome

Wir freuen uns, mit der DACH-Allianz Hautlymphome in 2025 wieder eine lĂ€nderĂŒbergreifende Informationsveranstaltung fĂŒr Patient*innen mit Hautlymphomen mitgestalten und anbieten zu können.

Diskutieren Sie mit uns, wie der Alltag mit Mycosis fungoides, Sézary-Syndrom oder anderen seltenen B- und T-Zell-Lymphomen der Haut am besten bewÀltigt werden kann.

Lernen Sie mehr ĂŒber die neuesten Entwicklungen bei der Therapie der verschiedenen Hautlymphome und erfahren Sie, was Behandelnde und Betroffene beschĂ€ftigt und bewegt.

Sie können im Chat Fragen stellen und unsere Expertinnen und Experten greifen diese gerne jeweils am Ende der VortrÀge auf.

Seien Sie online am 22. MĂ€rz 2025 dabei!

Online von 09.15 – 13.30 Uhr

Mehr Informationen und die Option zur Anmeldung folgen.

WLAD 2024 – Patientensymposium am 14.9. anlĂ€sslich des Welt-Lymphom-Tages

Beim Online-Patientensymposium zum Welt-Lymphomtag, das am 14. September 2024 in Basel und online stattfindet, geht es um  Krebserkrankungen von Zellen des lymphatischen Systems, zu denen auch die kutanen (die Haut betreffenden) Lymphome gehören. Das Programm richtet sich an Erwachsene mit Lymphomen, Angehörige und Interessierte.

Die Schweizer Selbsthilfegruppe lymphome.ch möchte die Bevölkerung sensibilisieren, damit Personen bei entsprechenden Symptomen ihren Arzt aufsuchen. Die Symptome eines Lymphoms können denjenigen von weniger ernsten Krankheiten Ă€hneln. Symptome, wie z.B. anhaltender Husten, Schwellungen am Hals, in der Achselhöhle oder in den Leisten, die mehr als 2-3 Wochen andauern, sollten von einem Arzt abgeklĂ€rt werden, dennoch – nicht jede Lymphknotenschwellung ist ein Lymphom.

Bei der Veranstaltung gibt es auch einen Workshop zu Hautlymphomen. Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier:  https://lymphome.ch/lymphome/WLAD/WLAD-2024.php

Der Internationale Welt-Lymphom-Tag

Der Internationale Welt-Lymphom-Tag WLAD (Worldwide Lymphoma Awareness Day) ist eine globale Initiative, die von der Lymphoma Coalition, einem weltweiten Non-Profit-Netzwerk von Lymphompatientengruppen ins Leben gerufen wurde. Der Welt-Lymphom-Tag will Patientinnen und Patienten, ihre Familien und Freunde, aber auch Ärzte und Pflegepersonal ansprechen. Der Welt-Lymphom-Tag findet jĂ€hrlich im September statt.

Mit dem Welt-Lymphom-Tag möchte man den Bekanntheitsgrad der weitgehend unbekannten Krankheitsformen, welche unter dem Begriff Lymphome zusammengefasst werden, in der Öffentlichkeit erhöhen, um so die FrĂŒherkennung der Symptome zu verbessern und eine frĂŒhe Diagnose zu ermöglichen. In Deutschland beteiligen sich das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) und die Deutsche LeukĂ€mie- und Lymphom-Hilfe e.V. (DLH) an dem Aktionstag.

neue Patientenschulungsreihe „Kutane T-Zell-Lymphome“ bei selpers

Das Portal Selpers.com hat eine neue Patientenschulungsreihe „Kutane T-Zell-Lymphome“ gestartet. Die Kurse sind in Zusammenarbeit mit Dr. Eva Lehner-Baumgartner und Prof. Dr. Emmanuella Guenova entstanden.

CTCL Global Care Collaborative bringt Konsenspapier zur besseren Versorgung von CTCL-Patienten heraus

Die CTCL Global Care Collaborative hat unsere Selbsthilfegruppe dazu eingeladen, sich inhaltlich an einem Konsenspapier zur besseren Versorgung von CTCL-Patienten zu beteiligen. Denn die körperlichen und psychosozialen Belastungen, die CTCL mit sich bringt, kennen wir nur allzugut. Der Zusammenschluss einiger internationaler Selbsthilfeorganisationen aus dem CTCl-Spektrum und der Firma Kyowa Kirin hat sich zur Aufgabe gemacht, die Reform der Gesundheitssysteme weltweit voranzutreiben und die aktuellen LĂŒcken in der Versorgung von Menschen mit CTCL zu schließen. Weiterlesen